JiCoSchwärzen. Freigeben. Belegen.
Mit Claude & Co. in Jira & Confluence arbeiten – ohne persönliche Daten preiszugeben.
Personendaten werden geschwärzt, bevor ein KI-Modell sie sieht. JiCo sitzt lokal zwischen Ihrem KI-Assistenten und Jira bzw. Confluence und hält jede schreibende Aktion für eine menschliche Freigabe an.
Auf einen Blick
- Schwärzen: Personendaten werden zu Platzhaltern, bevor das KI-Modell sie sieht.
- Freigeben: Jede schreibende Aktion wartet auf einen Menschen — vorgelegt in Fachsprache.
- Belegen: Vorschlag, Entscheid und Ausführung werden lückenlos protokolliert, ohne Klartext-Personendaten.
- Betrieb: läuft lokal auf Ihrem Rechner, mit Claude oder ganz lokal mit Ollama — 7 Tage kostenlos testen.
Das Problem
Ein KI-Assistent an Jira ist in zehn Minuten eingerichtet — und hat in derselben Zeit Namen, Adressen, AHV-Nummern und halbe Personalakten aus Tickets an ein fremdes KI-Modell gegeben. Was einmal im Modellkontext war, holt keine Löschtaste zurück.
Gleichzeitig darf derselbe Assistent schreiben: Tickets ändern, Kommentare setzen, Felder überschreiben — ohne dass jemand vorher gesehen hätte, was genau er tut und was das auslöst.
Die naheliegenden Antworten tragen nicht. Ein nachgelagerter Filter kommt zu spät. Ein Verbot verschenkt den Nutzen. Ein Prompt, der um Zurückhaltung bittet, ist keine Kontrolle, sondern eine Bitte.
Drei Schleusen im Datenpfad
PII-Schleuse — redigiert wird vor dem KI-Modell
Personen werden zu Platzhaltern. Nummern mit Prüfziffer — AHV, IBAN, Kreditkarte — und Secrets werden maskiert, oder sie halten die ganze Einheit zurück. Anhänge, die nicht lokal geprüft werden können, gehen gar nicht erst hinaus. Das KI-Modell sieht «Person 1» — je nach Einstellung auch Initialen wie «@PM» —, nie den vollen Namen, nie die Jira-ID.
Freigabe-Schleuse — Human in the loop: kein Schreibzugriff ohne Menschen
Jede verändernde Aktion wird angehalten und in Fachsprache vorgelegt: welches Objekt, welche Wirkung, was dadurch hinfällig wird. Unbekannte Werkzeuge gelten als schreibend — die Klassifikation ist fail-closed. Und eine Freigabe gilt nur für den Stand, auf dem sie beruht: Wurde das Ticket seither aktualisiert oder kommentiert, wird nicht ausgeführt.
Audit-Trail — belegbar statt behauptet
Vorschlag, Entscheid und Ausführung landen append-only und je Kommando korreliert. Ohne Klartext-PII, nur mit der Redaktionsbilanz: wie viele Treffer welchen Typs redigiert wurden.
So sieht ein Vorgang aus
Ein Ticket, wie das KI-Modell es bekommt — und wie die Freigabe es vorlegt. Der geschwärzte Teil hat den Rechner nie verlassen.
Was im Ticket steht
Reporter: Sabine Herzog — die Abrechnung zur Police 756.1234.5678.97 schlägt seit dem Update fehl. Rückruf unter +41 79 123 45 67 erbeten, alternativ an s.herzog@beispiel.ch.
Was das KI-Modell davon sieht
«Person 1», ###MASKIERT###, «Telefon 1», «E-Mail 1» — drei Platzhalter und eine Maske, kein Klartext, nicht einmal die Jira-ID dahinter.
Was Ihnen vorgelegt wird
Kommando: Kommentar an ORBIT-4711 anhängen · Wirkung: ein neuer Kommentar, keine Feldänderung · Stand: vor zwei Minuten erneut gelesen, unverändert seit der Analyse.
Was das im Alltag bringt
- Aufträge statt Klickarbeit. JiCo arbeitet Aufgaben einzeln, als Warteschlange oder nach Zeitplan ab. Der lesende Teil läuft ohne Sie; am Ende liegt eine Freigabe-Mappe vor.
- Thematisch gruppiert und sanity-geprüft. Befunde werden verdichtet; Widersprüche, Dubletten und Scope-Abweichungen fallen vor der Freigabe auf statt danach.
- Weniger KI-Slop. Projektglossar mit Abgrenzungen — „Defect ist nicht Änderungsantrag" — und Hauskonventionen samt Folgepflichten fliessen in den Modellkontext. Zwei Schritte voraus gedacht.
- Nachzieh-Liste. Was eine Änderung an früheren Aussagen hinfällig macht, steht dabei.
Wo Ihre Daten liegen
JiCo läuft auf Ihrem Rechner. Sie arbeiten mit Ihrer bevorzugten KI, etwa Claude. Sie bekommt Ihre Tickets nur geschwärzt zu sehen. Getrennt davon geben Sie im Freigabe-Cockpit frei, was die KI ändern möchte. Ohne Ihre Freigabe ändert sie nichts.
Deployment-Optionen
Lokal — macOS und Windows
Installer aus dem Kundenportal für den einzelnen Arbeitsplatz: .pkg für macOS, .msi für Windows, gleicher Funktionsumfang. Freigabe-Cockpit im Browser, Symbol in der Menüleiste (macOS) bzw. im Infobereich der Taskleiste (Windows), Einbindung in Claude Desktop, Claude Code oder GitHub Copilot in VS Code.
Team-Setup — Intranet / Self-hosted, auf Anfrage
Für Teams im selben Netz: selbst betrieben auf einem Mac vor Ort oder als eigene JiCo-Appliance. Alle Bestände bleiben in Ihrem Netz, kein Mandanten-SaaS. Das ist unsere Zielarchitektur für mehrere Nutzer an einem Standort; sie wird heute individuell mit Ihnen aufgesetzt, nicht als Self-Service-Download. Team-Setup anfragen
Gehostet — ein eigener Mac je Kunde, in Vorbereitung
Für Teams ohne eigene Hardware: ein eigener Mac mini nur für Ihre JiCo-Instanz, in einem Rechenzentrum in der EU (Paris) oder in der Schweiz — kein geteilter Server, kein Mandanten-SaaS.
Enterprise-Setup — auf Anfrage
Für grössere Organisationen: eine dedizierte Instanz im eigenen Rechenzentrum oder in der eigenen Private Cloud, mit Ihren Vorgaben für Betrieb, Rollen und Rechte. Wird individuell mit Ihnen geplant. Enterprise-Setup anfragen
Wie JiCo im Markt steht
Es gibt kein Produkt mit JiCos Kombination. Drei Dinge machen den Unterschied:
- Geschwärzt, bevor das KI-Modell liest. Personendaten werden zu Platzhaltern, bevor das KI-Modell sie sieht — nicht erst hinterher gefiltert.
- Kein Schreibzugriff ohne Ihre Freigabe. Jede Aktion wartet auf einen Menschen. Wurde das Ticket seither aktualisiert oder kommentiert, wird nicht ausgeführt.
- Für Jira Data Center und Jira Cloud, lokal betrieben. JiCo läuft auf Ihrem Rechner, mit Offline-Lizenz und ohne Mandanten-SaaS.
Zum vollständigen Vergleich → — Atlassian Rovo, Strac, Portkey, Kong und IBM watsonx.governance, Kriterium für Kriterium, mit Quellen.
Preise
JiCo kostet 490 € (460,60 CHF) pro Monat und Installation. Zur Einführung gilt für Bestellungen bis 31.12.2026 ein Preis von 295 € (277,30 CHF) — für die ganze gekaufte Laufzeit. Von 1 bis 200 Installationen — netto zzgl. MwSt., Freigabe für jede Schreibaktion inklusive.
| Kontingent-Stufe | Installationen | Preis pro Monat | Preis pro Monat (CHF) |
|---|---|---|---|
| Professional | 1–200 | 295 € bis 31.12.2026, danach 490 € | 277,30 CHF bis 31.12.2026, danach 460,60 CHF |
| Enterprise | über 200 | Rabattstaffel auf Anfrage | Rabattstaffel auf Anfrage |
Details anzeigen
- Jede Lizenz umfasst Jira und Confluence (Basis) — keine Modul-Wahl.
- Eine Lizenz für Lesen und Schreiben — jede Schreibaktion mit Freigabe; keine Stufen.
- Laufzeit 30 oder 365 Tage; bei 365 Tagen zusätzlich −10 % Jahresrabatt (sonst Monatspreis mal 12).
- Rechnung wahlweise in EUR oder CHF, Umrechnungskurs 1 € = 0,94 CHF (gerundet, Stand 2026-09-21).
- Kostenlos testen: im Kundenportal registrieren — 7 Tage, Lesen und Schreiben, höchstens 3 ausgeführte Schreibvorgänge pro Tag, ohne Zahlungsdaten, kein automatischer Übergang in einen Vertrag.
- Kaufen im Kundenportal: 1 bis 200 Installationen, 30 oder 365 Tage, auf Rechnung, zahlbar per Überweisung, Karte oder SEPA, ohne automatische Verlängerung.
- Enterprise (über 200 Installationen): Rabattstaffel auf Anfrage, kein Listenpreis. Preisauskunft anfragen
Loslegen
JiCo ist ein lokaler MCP-Server: installieren, in der Einrichtung die Jira-Projekte anhaken, Lizenz anfordern, im KI-Client eintragen.
- Schnellstart — von der Anmeldung bis zur ersten Frage, in sechs Schritten
- Kundenportal: registrieren, kaufen, Paket laden — Anmeldung per Link an Ihre E-Mail-Adresse
- Häufige Fragen — was JiCo tut, was es nicht tut, und woran Sie beides prüfen
- Blog — Hintergründe und Entscheidungen, wie sie gefallen sind
- Benutzerhandbuch, Deployment- und Betriebsanleitung finden Sie nach der Anmeldung im Kundenportal
- Architektur und SBOM gibt es auf Anfrage, für CISO-Briefings: Unterlagen anfordern
Auf dem Laufenden bleiben
Neue Erkennungsschichten, Konnektoren und Entscheidungen — gelegentlich per E-Mail, nie mehr als das. Gilt genauso, wenn Sie schon Kundin oder Kunde sind: die Anmeldung hier ist unabhängig von Lizenz und Zugangsdaten, ein Widerruf jederzeit über den Abmeldelink in jeder E-Mail.
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