JiCoSchwärzen. Freigeben. Belegen.
Häufige Fragen
Was JiCo tut, was es nicht tut, und woran Sie beides prüfen können.
Was JiCo ist
Was macht JiCo genau?
JiCo sitzt als lokaler Prozess zwischen Ihrem KI-Assistenten und Jira bzw. Confluence. Auf dem Weg zum KI-Modell ersetzt es Personendaten durch Platzhalter, auf dem Rückweg löst es sie wieder auf — lokal, auf Ihrem Rechner. Jede verändernde Aktion wird angehalten und einem Menschen vorgelegt: Kommando, betroffenes Objekt, Wirkung. Was hinausging und wer was freigegeben hat, steht in einem fortschreibenden Protokoll.
Ist das eine Cloud, ein Dienst, ein Abonnement?
Nein. JiCo läuft als Programm auf dem Rechner, der auch Ihren KI-Client betreibt — .pkg für macOS, .msi für Windows. Lizenziert wird je Installation, offline geprüft; bezahlt wird je Laufzeit, ohne automatische Verlängerung. Eine geteilte Mandanten-Installation ist ausdrücklich nicht vorgesehen.
Welches KI-Modell benutzt JiCo?
Das KI-Modell Ihres KI-Clients, etwa Claude — es bekommt nur, was JiCo vorher geschwärzt hat. JiCo bringt kein eigenes Chat-Fenster mit: es ist das Gateway, nicht der Assistent. Ein lokales KI-Modell (Ollama) braucht JiCo nur für zwei Dinge, die lokal bleiben müssen — Bildanhänge prüfen und die Wissenssuche aufbauen; ein Cloud-Modell wird dafür verweigert.
Grenzen — was wir lieber hier sagen als im Kleingedruckten
Erkennt JiCo alle Personendaten?
Nein, und keine Erkennung tut das. Sicher erkannt werden Prüfziffern (Sozialversicherungsnummer, IBAN, Kreditkarte), Secrets und strukturelle Entitäten aus Jira selbst — Assignee, Reporter, Kommentar-Autoren, Erwähnungen. Freitext ist statistisch: da findet JiCo viel, aber nicht alles. Deshalb ist die Redaktionsbilanz sichtbar und nicht versteckt.
Verhindert JiCo jeden Datenabfluss?
Nein. JiCo schützt, was durch JiCo läuft. Der Schreibweg ist dicht: verändern kann die KI nur über JiCo, und nur nach Freigabe. Der Leseweg hängt an einer sauberen Client-Konfiguration — bindet jemand daneben einen zweiten, ungeschützten Jira-Zugang ein, holt sich die KI die Daten von dort, und JiCo erfährt davon nichts.
Macht JiCo uns DSGVO- oder revDSG-konform?
Konform ist eine Bearbeitung, kein Werkzeug. JiCo unterstützt Ihre Pflichten: Datensparsamkeit auf dem Weg zum KI-Modell, Nachweis darüber, wer was freigegeben hat, und ein Protokoll, das eine Revision lesen kann. Die Bewertung bleibt bei Ihnen.
Ist JiCo zertifiziert oder auditiert?
Nein. Es gibt ein Prüfprogramm im CISO-Leitfaden, den Sie über support@getjico.com anfordern und mit dem Sie die Zusagen selbst nachprüfen können — das ist etwas anderes als ein Zertifikat, und wir nennen es auch so.
Ist die Pseudonymisierung anonym?
Nein, sie ist bewusst umkehrbar — sonst könnte die KI keinen brauchbaren Kommentar schreiben. Die Zuordnung liegt lokal, verschlüsselt und befristet; das KI-Modell sieht immer nur den Platzhalter, der Mensch im Freigabefenster den Klartext.
Betrieb
Was passiert, wenn das Ticket sich zwischen Vorschlag und Freigabe ändert?
Dann wird nicht ausgeführt. Vor jeder Ausführung liest JiCo den Stand erneut; wurde das Objekt seit der Analyse geändert oder kommentiert, wandert die Aktion mit Begründung in die Nachzieh-Liste. Auch eine Änderung an einem Feld, das die Aktion gar nicht betrifft, blockiert.
Funktioniert JiCo, wenn Jira gerade nicht erreichbar ist?
Lesen ja, aus dem lokalen bereinigten Bestand — mit dem Vermerk „nicht live geprüft". Freigaben lassen sich vormerken und werden ausgeführt, sobald Jira wieder antwortet, und nur auf unverändertem Stand.
Welche Jira-Fassung wird unterstützt?
Jira Data Center ist scharf. Confluence Data Center spricht dasselbe Protokoll, und beides ist gegen eine echte Instanz erprobt: Lesen (Spaces, Seite mit Titel, Inhalt, Version, strukturelle Personen) und Kommentieren über die Freigabe-Schleuse — der Kommentar entstand erst nach der Freigabe, die Seitenversion blieb unverändert. Der Lauf brachte drei Defekte ans Licht, die alle behoben sind. Jira Cloud und Confluence Cloud sind ebenfalls lesend und schreibend gebaut und gegen eine echte Cloud-Instanz geprüft; angemeldet wird dort mit E-Mail-Adresse und API-Token.
Wie verwende ich Jira Data Center mit Claude?
Über einen MCP-Server, der Ihr Jira erreicht — JiCo ist ein solcher, lokal auf Ihrem Rechner. Claude Desktop oder Claude Code binden Sie im Freigabe-Cockpit mit einem Klick ein; Personendaten werden geschwärzt, bevor Claude sie sieht, und jede Schreibaktion wartet auf Ihre Freigabe. Die Schritte stehen auf der Seite Jira Data Center mit Claude.
Wo liegen unsere Daten?
Auf Ihrem Rechner. Die Zuordnung Platzhalter ↔ Klartext ist verschlüsselt und läuft nach spätestens 96 Stunden ab; der bereinigte Zwischenspeicher hält nur redigierten Text. Nach draussen geht nur, was Sie eingerichtet oder ausgelöst haben: Jira bzw. Confluence, das KI-Modell und — auf Ihren Klick — das Kundenportal für Lizenz, Update oder Fernzugriff. Alles andere sperrt JiCo.
Wo der Stand steht
Woher weiss ich, was wirklich gebaut ist?
Auf der Seite Funktionen: dort steht nur, was gebaut ist. Sie wird aus der Feature-Liste erzeugt, und ein Eintrag erscheint erst, wenn sein Feature abgeschlossen ist.